1504 Kälteeinbruch: Das eigene Kaminfeuer heizt immer

Aufgrund der aktuellen Wetterlage raten Gemeinden und Feuerwehren dazu, für solche Situationen Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser anzulegen, um in Notfall gerüstet zu sein. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch die Anschaffung eines Kaminofens für den Wohnraum oder eines Holzherdes für die Küche. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Denn Heizen und Kochen mit festen Brennstoffen macht unabhängig von öffentlichen Strom- oder Gasnetzen.

Die eigene Grundversorgung sicherstellen

„Holz lässt sich bequem zu Hause lagern und ist schnell zur Hand, wenn es zu einem Stromausfall oder starkem Kälteeinbruch kommt“, so Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI. „Fällt der Strom aus, ist in der Regel auch die Heizungsanlage betroffen, sodass die Wärmezufuhr nicht mehr gewährleistet ist und die Wohnung auskühlt. Auch heiße Speisen können nicht mehr zubereitet werden“, so Kienle weiter. Der Besitz einer modernen Holzfeuerung stellt daher die Grundversorgung sicher. Zudem kann sie bei akuter Kälte die Zentralheizung oder Wärmepumpe entlasten und für Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden sorgen.

Preisgünstig und stets verfügbar

Die Kosten für einen Raummeter Holz vom Forstamt oder Waldbauern, das noch verarbeitet und abgelagert werden muss, beträgt je nach Region zwischen 35 und 50 Euro. Somit ist Brennholz günstiger als die fossilen Energieträger Öl und Gas, die zudem von weltpolitischen Entwicklungen abhängig sind. Gut zu wissen: Abgepackte Scheite oder Briketts für den täglichen Bedarf sind während der kalten Jahreszeit auch im Lebensmittel- und Getränkehandel erhältlich.

Quelle: presseportal.de

Categories: Immo-News | Comments 1500 Viel Schnee, große Last: Vorsicht Einsturzgefahr

Ein Wintersturm fegt über Deutschland und verursacht teilweise meterhohe Schneeverwehungen. Das hohe Gewicht ist insbesondere für Vorbauten und Garagen gefährlich – und Schäden sind nicht automatisch versichert, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Nasser Schnee hat hohes Gewicht

Wichtig für Hausbesitzer: Schäden durch große Schneemengen sind nur versichert, wenn Elementarschäden eingeschlossen sind. „Wenn sie direkt am höheren Hauptgebäude angebaut sind, müssen die Dächer sehr große Schneelasten aushalten – oft sogar bis zu viermal mehr als das höhere Gebäude“, sagt Diplom-Ingenieur Kristofer Olsson, Bauexperte bei der R+V Versicherung. Gründe für die erhöhten Dachlasten bei angebauten Garagen: Der Schnee fällt vom höheren Gebäude auf das niedrige und bleibt dort liegen. Zudem können sich Schneeverwehungen an der Hauswand sammeln. „Ist der Schnee sehr nass, kann eine zehn Zentimeter hohe Schneedecke deutlich über 40 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen. Da ist die Traglast von in der Regel 75 Kilogramm pro Quadratmeter schnell erreicht“, so R+V-Experte Olsson.

Dächer vorsichtig räumen

Bestehenden Gebäude sollten regelmäßig überprüft werden. „Oft sind Garagen geschwächt, entweder altersbedingt oder weil Wasser in die Konstruktion gelangt ist. Das erhöht die Gefahr eines Einsturzes“, sagt Kristofer Olsson. Sind Risse sichtbar oder biegen sich Träger durch, sollten die Besitzer einen Fachmann holen. Zudem ist es wichtig, die Traglast eines Gebäudes zu kennen. Bei sehr großen Schneemengen empfiehlt es sich, die Dächer vorsichtshalber zu räumen. „Dazu sollten die Besitzer das Dach jedoch lieber nicht betreten. Denn das kann mehr Schaden anrichten, als es am Ende nutzt“, warnt R+V-Experte Olsson.

Stürzt das Garagendach tatsächlich durch die Schneelast ein, ist der Schaden am Gebäude über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt – sofern Elementarschäden beziehungsweise der Baustein „Weitere Naturgefahren“ eingeschlossen sind. „In schneereichen Regionen lohnt sich deshalb besonders ein Blick in den Versicherungsvertrag“, sagt Kristofer Olsson. Dasselbe gilt für die Hausratversicherung, die Schäden übernimmt, die im Inneren des Gebäudes entstehen.

Weitere Tipps:

–  Hausbesitzer müssen dafür sorgen, dass Passanten nicht durch große Schneemengen verletzt werden. Dazu werden oft Schneefanggitter eingesetzt. Doch die halten den Schnee auf dem Dach fest, hohe Dachlasten sind möglich. Hausbesitzer sollten vor der Montage prüfen, ob das Dach das aushält.

–  Bauherren bekommen bei den regionalen Baubehörden Auskunft darüber, welche Traglasten in der entsprechenden Region notwendig sind.

–  Wichtig für Besitzer von Solaranlagen: Schäden durch Schneedruck sind über die Elementarschadenversicherung abgedeckt. Die Solaranlage muss allerdings als besonderes Ausstattungsmerkmal mitversichert werden.

Quelle: presseportal.de

Categories: Immo-News | Comments 1496 Harmlose Schaufel Schnee

Ein Ablegen geringster Mengen beim Nachbarn ist hinzunehmen

Es ist nicht erlaubt, im Rahmen des Winterdienstes den Schnee von seinem eigenen Grundstück ohne Rücksprache auf das Nachbarsanwesen zu schippen. Doch wenn es sich nur um eine Menge von ein oder zwei Schaufeln Schnee handelt, dann stellt das nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS keine nennenswerte Belästigung dar.

(Amtsgericht München, Aktenzeichen 213 C 7060/17)

Der Fall: Ein Grundstückbesitzer ließ über den Rechtsanwalt seinen Nachbarn abmahnen, weil dieser immer wieder Schnee auf sein Anwesen geschaufelt habe. Er solle nun eine Unterlassungserklärung abgeben, dass er dies in Zukunft nicht mehr tun werde. Doch tatsächlich nachweisen konnte der Kläger über einen Zeitraum von mehreren Wintern nur das Ablegen von jeweils ein bis zwei Schaufeln. Mit diesen winzigen Mengen wollte sich das Gericht nicht auseinandersetzen.

Das Urteil: „Das Verbringen von lediglich ein bis zwei Schaufeln Schnee auf das Grundstück des Klägers“ könne zwar geeignet sein, den Betroffenen zu provozieren, stellte das Amtsgericht fest. Aber diese Menge habe „keinerlei spürbare Auswirkungen auf die rechtliche oder tatsächliche Herrschaftsmacht des Klägers“. Es handle sich ja letztlich nur um einige Liter Wasser. Die Klage wurde abgewiesen

 

Quelle: presseportal.de

Categories: Wissen-Spezial | Comments 1493 Alle unter einem Dach

Beim Begriff „Eigenheim“ denken die meisten Menschen an ein alleinstehendes Einfamilienhaus mit Garten im Grünen. Doch sind großzügige Objekte in attraktiven Regionen für Normalverdiener kaum noch erschwinglich. Daher werden immer öfter Doppel- und Reihenhäuser gebaut, die Grundstücks- und Baukosten für die einzelne Partei senken. Es gibt aber auch noch andere Optionen, Kosten zu teilen – etwa das Wohnen mit den Eltern oder Schwiegereltern. Diese Modelle werden aufgrund ihrer vielen Vorteile wieder beliebter, wie eine aktuelle Studie der PSD Bank Nord unter 500 Bürgern und Bürgerinnen aus dem Stadtgebiet sowie dem angrenzenden Umland zeigt. 53 Prozent der regional Befragten sind für diese Art des Zusammenlebens offen. In der gesamten Bundesrepublik sind ebenso viele Menschen dafür zu begeistern, wie eine Vergleichsbefragung unter 1.000 Menschen über alle Bundesländer zeigt.

In den Monaten des Lockdowns ist vielen Familien klar geworden, dass sie ihre Wohnsituation gern verändern möchten. Die Suchanfragen nach Häusern mit Garten im Umland sind deutlich gestiegen. Die steigende Nachfrage lässt aber auch die ohnehin schon hohen Immobilienpreise weiter in die Höhe klettern. Für viele Normalverdienende sind die Summen für das Eigenheim längst kaum mehr aufzubringen. Es sei denn, man tut sich zusammen, beispielsweise mit den Eltern oder denen des Partners.

Familien rücken wieder stärker zusammen

Was früher ganz normal war, nämlich in unmittelbarer Umgebung zur Elterngeneration zu wohnen und sich gegenseitig zu unterstützen, wird heute wieder zum Trend. Können Kinder regelmäßig nach Schule oder Kita auch von den Großeltern betreut werden, ermöglicht dies den Eltern, mehr zu arbeiten. Das wiederum trägt zu einem höheren Familieneinkommen bei und verschafft ihnen einen größeren Finanzierungsspielraum. Andersherum kann die ältere Generation besser unterstützt werden, wenn sie Hilfe oder Pflege benötigt. Diese Vorteile sieht zunehmend auch ein Großteil der Bevölkerung. Wie die bundesweite Befragung zeigt, ist die Bereitschaft für gemeinschaftliches Wohnen bei Familien (58 Prozent) sowie Großstadtbewohnern (59 Prozent) besonders ausgeprägt.

Gemeinsames Wohnen gibt es in vielen Formen

Fürs Wohnen mit mehreren Generationen gibt viele Möglichkeiten. So lässt sich beispielsweise ein großes Elternhaus sanieren beziehungsweise modernisieren und anschließend gemeinsam bewohnen. Ebenso ist es möglich, dass die junge Familie die Immobilie der Elterngeneration übernimmt und die Eltern einen Anbau oder auch ein eigenes Objekt in der Nähe bewohnen. Je städtischer die Gegend, desto eher sind Doppelhäuser beziehungsweise Neubauten mit zwei Wohnbereichen verbreitet.

Kostenteilung eröffnet mehr Handlungsspielraum

„Wohnen mit zwei Generationen kann eine deutlich bessere Alternative sein, als aus Kostengründen einen großen Kompromiss einzugehen oder sich finanziell zu sehr unter Druck zu setzen, um allein den Traum vom Eigenheim wahrmachen zu können.“ Gerade junge Familien benötigen oft eine professionelle, realistische Einordnung ihrer Wohnträume. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass sie nach Berücksichtigung aller Nebenkosten noch genügend Reserven haben, beispielsweise für die Küche und Bäder, Carport, Garten – aber auch für später anstehende Belastungen wie zum Beispiel für die Ausbildung der Kinder. Ein Gemeinschaftsprojekt kann vor diesem Hintergrund eine gute Lösung sein. Wichtig dabei ist auch, dass sich die involvierten Parteien offen und ehrlich über Verpflichtungen und Erwartungen austauschen, und insbesondere bei einem gemeinsamen Neubauprojekt gegenseitig ihre finanzielle Ausgangsbasis transparent machen.

Über die Studie

Für die Studie „Wohnpläne und Wohntrends“ wurden im Auftrag der PSD Bank Nord 500 Bürger und Bürgerinnen ab 18 Jahren aus der Metropolregion Hamburg online befragt sowie außerdem 1.000 Bundesbürgerinnen und Bürger bundesweit. Die Befragungen wurden Ende 2020 durchgeführt.

+++ Detailergebnisse zur Studie sowie eine druckfähige Infografik zur freien Verwendung erhalten Sie auf Anfrage an presse@psd-nord.de +++

 

Quelle: presseportal.de

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