1110 Enttechnisierung kann sich lohnen

Werden heutzutage Häuser gebaut, wird meist immer mehr Technik darin verbaut. Dabei kann sich modernste Technik schnell zur Kostenfalle entpuppen.

Warum es sich lohnen kann, auf weniger Technik zu setzen.

Die dritte Miete

Energieeffizienz ist eines der größten Themen beim modernen Bauen. Immer mehr kleine und große Helfer kommen dabei zum Einsatz, um den Bewohnern ein möglichst komfortables Wohnen zu ermöglichen. Doch das kann sich schnell in der sogenannten dritten Miete, die zur Wartung der Technik im Haus fällig wird, äußern. „Die Kosten für die dritte Miete werden künftig die eingesparten Energiekosten bei weitem übertreffen. Es kommt zu einem starken Rebound-Effekt“, so Bauexperte Timo Leukefeld gegenüber Immobilien Investment Akademie.

So wird beispielsweise beim Thema Heizen verstärkt daraufgesetzt, dass die Wärme effizient im Gebäude gehalten werden kann. Dabei sollte man angesichts milder werdender Winter eigentlich viel mehr darin investieren, wie ein Gebäude im Sommer effizient klimatisiert werden kann. Hier entstehen beim Herunterkühlen gemessen an einer Kilowattstunde nämlich dreimal so viele Kosten wie fürs Heizen, wie Timo Leukefeld in einem Gastbeitrag in Capital verlautet.

Kosten kleinhalten

Doch auch andere Faktoren können im Endeffekt zu höheren Kosten führen, obwohl das Bestreben beim Verbauen neuerster Technik eigentlich war, die Betriebskosten kleinzuhalten. Dabei wird schon bei der Anschaffung eine ordentliche Summer fällig, um ein smartes und energieeffizientes Wohnen zu ermöglichen. Doch auch in der Wartung fallen bei modernen Anlagen jährlich hohe Kosten an, wenn denn ein Handwerker gefunden werden kann, der über das dafür nötige Knowhow verfügt. Durch den herrschenden Mangel an dafür qualifizierten Handwerkern, können Experten wiederum einen höheren Lohn verlangen oder es fallen lange Wartezeiten an wie Leukefeld zu Bedenken gibt.

Daneben können sich die smarten Geräte in der Gesamtmenge als wahre Stromfresser entpuppen und so das Wohnungsbudget zusätzlich belasten. Auch die Lebensdauer der Helfer würde sich kontinuierlich verkürzen, wie Leukefeld beobachtet, wodurch teure Neuanschaffungen öfter notwendig werden als dies vielleicht eingeplant war. Warm- und Kaltwasserzähler müssen in Deutschland ohnehin alle sechs Jahre ausgetauscht werden.

Enttechnisierung kann sich lohnen

Aus diesen Gründen kann es sich lohnen, auf unnötige Technik zu verzichten, wenn man dauerhafte Kosten verringern möchte. „Wir brauchen beim Bauen einfachere, solidere und weniger Technik. Bezahlbares Wohnen erfordert weniger Technik“, meint der ehemalige Handwerker. Insbesondere da Kaltmieten allen voran in Städten ohnehin aufgrund von mangelndem Wohnraum schon steigen. Aufgrund schwankender Strom-, Gas- und Ölpreise müssen sich Mieter auch bei den Betriebskosten auf ein Auf und Ab einstellen. Da hilft es wenn nicht noch zusätzliche Kosten durch die verbaute Technik entstehen. Enttechnisierung könnte eine Möglichkeit sein, hier Kosten einzusparen.

Quelle: https://www.anlegen-in-immobilien.de/

Categories: Wissen-Spezial | Comments 1105 Denkmalgeschützte Immobilien: Chance oder Risiko?

Altbauten bieten meist eine besonders hohe Wohnqualität in bester Lage. Trotzdem scheint eine denkmalgeschützte Immobilie auf den ersten Blick keine besonders lohnende Investition zu sein. Weil denkmalgeschützte Immobilien auch immer ein öffentliches Interesse erfüllen und einen hohen kulturellen Wert haben, sind Eigentümer einer Denkmalimmobilie durch die Erhaltungspflicht angewiesen die Immobilie so instand zu halten, dass ihr künstlerischer, wissenschaftlicher und historischer städtebaulicher Charakter nicht verändert wird. Sanierungen müssen somit von Denkmalschutz Bauexperten angeleitet werden und unterliegen besonderen Auflagen, die von den örtlichen Denkmalschutzbehörden bestimmt werden. Beginnen Eigentümer eigenständig und ohne schriftliche Genehmigung mit Renovierungs- oder Umbauarbeiten, können sie unter Umständen zum kostspieligen Rückbau verpflichtet werden. Auch erkennen nur Spezialisten alle Chancen und Möglichkeiten ein Denkmal zu erhalten und dabei alle Anforderungen an modernes Wohnen umzusetzen. Die German Property Group GmbH aus Langenhagen bei Hannover hat sich auf die Sanierung und den Umbau von denkmalgeschützten Immobilien spezialisiert, trotzdem stellt das Unternehmen klar: „Auch wir stoßen hin und wieder an unsere Grenzen. Meistens sind Kommunen dann enttäuscht, wenn eine Denkmalimmobilie nicht wirtschaftlich saniert werden kann. Wir versuchen dann Kompromisse anzubieten, bei denen ein Baudenkmal zumindest in Teilen erhalten bleibt.“

Denkmalgeschützte Immobilien kaufen

Um den hohen Auflagen an den Denkmalschutz etwas entgegenzusetzen, profitieren Käufer denkmalgeschützter Immobilien durch die Denkmalschutz AfA (Absetzung für Abnutzung) von staatlichen Förderungen bezüglich ihrer Steuer. „Die meisten denken bei denkmalgeschützten Immobilien an Stuck, kunstvoll verzierte Fassaden und Bauwerke von repräsentativer Natur. Aber auch alte Krankenhäuser, Kasernen oder Fabrikgebäude sind Zeugen vergangener Jahrhunderte. Chancen bieten diese Großimmobilien, wenn man sie für Wohnzwecke nutzbar macht. Gerade in strukturstarken Regionen fehlt es oft an wichtigem Wohnraum, der durch den Umbau und die Umnutzung denkmalgeschützter Immobilien geschaffen werden kann“, informiert die German Property Group. Das Portfolio des Projektentwicklers aus Langenhagen umfasst vor allem Gebäude um 1900. In der sogenannten Gründerzeit errichteten viele Industrielle, Militärs aber auch der Adel, der sein Prestige gegenüber dem aufsteigenden Bürgertum beweisen wollte, kunstvolle und repräsentative Bauten. „Der Aufgabe diese Zeugnisse unserer Geschichte zu erhalten und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, widmen wir uns nun bereits seit mehreren Jahren erfolgreich“, heißt es vom Projektentwickler. Damit erfüllt das Unternehmen auch Richtlinien der allgemeinen Denkmalschutzbestimmungen, die besagt, dass für Denkmalimmobilien eine Nutzung angestrebt werden solle, die den dauerhaften Erhalt des Bauwerks gewährleistet.

Denkmalgeschützte Immobilien in Deutschland

Schätzungen zufolge existieren deutschlandweit weit über eine Millionen Baudenkmale, die von einzelnen Gebäuden bis zu ganzen Stadtkernen reichen. Jährlich kommen neue Gebäude hinzu, die wegen besonders charakteristischer Kriterien der Bauweise erhaltenswert sind. Der Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie ist nicht nur ein Beitrag zum Erhalt wertvollen Kulturguts. Mit fachkundiger Beratung und kompetenten Partnern an der Seite sind denkmalgeschützte Immobilien auch eine lohnende Investition für kommende Generationen. „Eine Denkmalimmobilie zu entwickeln und in die Zukunft zu überführen sehen wir ganz klar als Chance, sowohl für die Allgemeinheit als auch für die Menschen, die später in einer sanierten Denkmalimmobilie leben“, schließt die German Property Group.

Original-Content von: German Property Group, übermittelt durch presseportal.de

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Tipps zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie | Teil 2 von 2

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