822 Immobilienbrief 52 HR_Immobrief52_v01

Categories: Immobilien-Brief | Comments 821 Was passiert, wenn ein Miteigentümer seinen Anteil der Gemeinschaftskosten nicht zahlen kann?

[et_pb_section bb_built=“1″ admin_label=“section“ _builder_version=“3.0.47″ custom_padding=“9px|0px|0|0px|false|false“][et_pb_row admin_label=“row“ _builder_version=“3.0.47″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“ custom_padding=“0|0px|0|0px|false|false“][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_text _builder_version=“3.17.6″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“]

Für die zähen Gallier aus dem Dorf von Asterix und Obelix war das schlimmstmögliche Ereignis, dass der Himmel ihnen auf den Kopf fallen könnte. In unserer Realität sind es oft finanzielle Sorgen, die uns beunruhigen. Gerade mit einer Eigentumswohnung verbinden sich die Träume von den eigenen vier Wänden mit der Angst, die finanziellen Folgen dieser Entscheidung nicht übersehen zu können.

Doch ist diese Angst wirklich begründet? Ein näherer Blick zeigt, dass der einzelne Eigentümer selbst dann gut geschützt ist, wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) oder andere Eigentümer finanzielle Probleme haben.

Alle Miteigentümer sind verpflichtet, ihren Anteil an den gemeinschaftlichen Kosten zu tragen. Das sogenannte Hausgeld setzt sich zusammen aus umlagefähigen Kosten und nicht umlagefähigen Kosten. Die umlagefähigen Kosten, sprich Betriebskosten und Heizkosten, werden bei einer Kapitalanlage von dem Mieter getragen. Die nicht umlagefähigen Kosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die laufende Instandhaltung, wie beispielsweise Treppensanierung, laufende Reparaturen, etc. sowie die Bildung der Instandhaltungsrücklage, die zu Finanzierung größerer Baumaßnahmen dient. Ebenfalls gehören die Verwalterkosten zu den nicht umlagefähigen Kosten. Aus diesen Posten ergibt sich das monatliche Wohngeld. Dessen Höhe ist so kalkuliert, dass es die Kosten der WEG deckt. Doch was geschieht, wenn ein oder sogar mehrere Miteigentümer nicht zahlen?

Aus diesem Grund achtet ein guter Verwalter darauf, dass derartige Unregelmäßigkeiten die WEG nicht in Bedrängnis bringen. Aber selbst wenn es zu massiven Zahlungsausfällen käme, ist das für die übrigen Eigentümer keineswegs so dramatisch, wie es klingen mag.

Angenommen, eine WEG muss eine Rechnung in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Aufgrund ausstehender Wohngelder verfügt die WEG über nicht genügend flüssige Mittel. Die Firma, die ihr Geld erhalten möchte, hat in solchen Fällen die Möglichkeit, statt an die WEG an die einzelnen Eigentümer heranzutreten. Allerdings kann sie von ihnen nicht die gesamte Summe verlangen, sondern nur den Anteil, der dem Miteigentumsanteil entspricht.

Das bedeutet für einen Eigentümer, der einen Miteigentumsanteil von 250/10.000 besitzt, dass auf ihn allenfalls eine Forderung von 250 Euro zukommen kann. Selbstverständlich können Eigentümer dieses Geld von der WEG zurückfordern, sobald deren finanzielle Verhältnisse sich wieder gebessert haben. Selbst wenn es zum äußersten Fall der Zwangsversteigerung der Nachbarwohnung kommen sollte, können die übrigen Eigentümer beruhigt sein. Die Wohngeldschulden sind nicht nur durch den Wohnungswert abgesichert, sie werden auch vorrangig befriedigt.

Fälle wie der hier geschilderte sind ohnehin die Ausnahme. Doch es ist gut zu wissen, dass selbst dann die Eigentumswohnung keinesfalls automatisch zur Kostenfalle wird. Vielmehr können Eigentümer nur sehr begrenzt belastet werden. Mit diesem Wissen lässt sich der Traum von der eigenen Immobilie ungleich beruhigter besser genießen.

Quelle: volks-immobilie.de

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Categories: Immo-News | Comments 820 Leipziger Immobilienpreise steigen binnen zehn Jahren um 74 Prozent

[et_pb_section bb_built=“1″ admin_label=“section“ _builder_version=“3.0.47″ custom_padding=“8px|0px|1px|0px|false|false“][et_pb_row admin_label=“row“ _builder_version=“3.0.47″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“ custom_padding=“8px|0px|3px|0px|false|false“][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_text _builder_version=“3.0.47″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“]

In Leipzig leben heute rund 80 000 Menschen mehr als noch vor zehn Jahren. Eine Folge davon: Wohnraum wird nicht nur knapp, sondern auch teurer. Allein die Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser sind nach einer Analyse von Immowelt seit 2008 um 74 Prozent gestiegen.

Die Preise für Wohnimmobilien in Leipzig sind in den vergangenen zehn Jahren um 74 Prozent gestiegen. Zu dem Ergebnis kommt eine Markt-Analyse, die das Internetportal Immowelt am Dienstag veröffentlichte. Untersucht wurden die Kaufpreise in 14 deutschen Großstädten mit mehr als 500 000 Einwohnern.

Quadratmeter kostet in Leipzig 1910 Euro, in München 7070 Euro

In Leipzig kam demnach der Quadratmeter Wohnfläche im ersten Halbjahr 2018 für im Schnitt 1910 Euro auf den Markt. Noch zehn Jahre zuvor verlangten die Verkäufer 1100 Euro.

Die größte Preisexplosion erlebte München, gefolgt von Berlin und Hamburg. In der bayrischen Landeshauptstadt kletterten die Preise um 141 Prozent von 2930 auf 7070 Euro. Am wenigsten veränderten sich die Preise in Essen. Dort kostete der Quadratmeter in diesem Jahr 1620 Euro – neun Prozent mehr als 2008.

Einzige ostdeutsche Städte in dem Vergleich – mit Ausnahme von Berlin (plus 129 Prozent auf 3710 Euro) – sind Dresden und Leipzig. In der sächsischen Landeshauptstadt fiel der Anstieg mit 76 Prozent (von 1270 auf 2230 Euro pro Quadratmeter) etwas höher aus als in Leipzig. Beiden Städte liegen damit auf dem 9. beziehungsweise 10. Platz des Rankings, haben jedoch die Ruhrgebietsstädte Dortmund und Essen deutlich hinter sich gelassen. Für die Analyse herangezogen wurden 226 000 auf Immowelt inserierte Angebote.

Der städtische Gutachterausschuss hatte zuletzt nach Auswertung der Kaufverträge für die im Jahr 2017 in Leipzig veräußerten sanierten Eigentumswohnungen einen Quadratmeterpreis von im Schnitt 1472 Euro ermittelt, für Neubauten von 3739 Euro.

Der Immobilienverband IVD hat erst am Montag den Zeitpunkt für einen Immobilienkauf jetzt als gut eingeschätzt. Die Zins- und Einkommensentwicklung habe den Preisanstieg nach den Worten von IVD-Präsident Jürgen Michael Schick „zum Teil deutlich überkompensiert“. Zudem mache das neue eingeführte Baukindergeld von 12 000 Euro pro Kind den Erwerb von Wohneigentum für Familien mit Kinder deutlich lukrativer.

Quelle: lvz.de

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Categories: Immo-News
Zurück nach oben