828 Einbruch-Schwachstelle Nr. 1: Die Fenster

Die dunkle Jahreszeit ist da. Einbrecher haben es jetzt leichter unerkannt ins Haus zu gelangen. 80 Prozent der Täter steigen über das Fenster ein. Innerhalb kürzester Zeit wird es mit Hilfe eines Brecheisens aus seiner Verankerung gehebelt. Ebenfalls sehr beliebt unter Dieben ist die Terrassentür. Gleiches Prinzip, gleicher Zeitaufwand. Laut Kriminalstatistik aus dem Jahr 2017 sind Einbrüche in Villen und Einfamilienhäusern im Vergleich zum Vorjahr um 32,3 Prozent erfreulicherweise zurückgegangen. Das sind in etwa 1.000 Fälle weniger von insgesamt 3.296 erfassten Einbrüchen in ganz Berlin.

Was können Sie tun?

In erster Linie sollten Sie alle Fenster und Türen verschließen, sobald Sie aus dem Haus gehen – auch wenn es nur kurz ist. Denn gekippte Fenster ermöglichen einen besonders leichten Einstieg. Rollläden, die tagsüber runtergelassen sind, signalisieren, dass niemand Zuhause ist und sind demnach die perfekte Einladung für Diebe. Am effektivsten sind jedoch einbruchhemmende Fenster und Terrassentüren. In Neubauten sind diese mittlerweile Standard.

Insgesamt unterscheidet man in sieben Widerstandsklassen (RC 1 N bis RC 6), letztere gilt als höchste Stufe und wird für den gewerblichen Bereich empfohlen. Für private Haushalte sind die Klassen RC 1 N bis RC 3 ausreichend. Wer in einem älteren Haus wohnt, kann Fenster und Türen auch nachrüsten lassen.

Sogenannte Aufschraubsicherungen bieten einen effektiven Schutz gegen das Aufhebeln. Die Polizei empfiehlt je eine Sicherung pro laufenden Meter zu montieren. Diese sollten an Band- und Fenstergriffseite angebracht werden. Eine weitere Möglichkeit das Aufbrechen des Fensters zu verhindern, sind Pilzkopfzapfen. Sie ersetzen die bereits im Fenster vorhandenen Rollkopfzapfen und verhaken sich mit der zusätzlich montierten Aussparung im Fensterrahmen. Je mehr verwendet werden, desto sicherer wird Ihr Heim. Sinnvolle Ergänzungen wären zudem abschließbare Fenstergriffe und Sicherheitsfolie, die das Zerspringen der Fensterscheibe vermeidet.

Eine Vielzahl der Einbrüche geschehen tagsüber. Sichere Fenster und Terrassentüren sind daher unverzichtbar. Und noch etwas: Pflegen Sie Ihre Beziehungen zu den Nachbarn. Einbrecher, Diebe und Betrüger haben in einer aufmerksamen Nachbarschaft deutlich weniger Chancen.

Quelle: top-immobilien.de

Categories: Wissen-Spezial | Comments 827 * – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 Wissen Sie, wie man die Zahlen auf dem Thermostat richtig liest?

Draußen ist es jetzt wieder klirrend kalt, und drinnen soll es kuschlig warm sein. Genau dafür sind sie gedacht: Thermostate. Sie regulieren die Raumtemperatur, ohne dass wir permanent nachjustieren müssen. Mit einem Drehknopf stellen wir ein, wie warm es sein soll – das weiß jeder. Aber was bedeuten eigentlich diese Zahlen?

Zahlen stehen für gewünschte Temperatur

Ganz einfach: Die Zahlen stellen die Raumtemperatur dar, die wir erreichen wollen. Bei den meisten Thermostaten bedeutet die Ziffer 3 eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius. Die Teilstriche stehen dann jeweils für ein Grad. Heißt: Die 2 entspricht so in etwa 16 Grad, die 4 demnach 24 Grad. Auf 5 wird es dann richtig kuschlig: 28 Grad.

Frostschutz

Das Sternchen (*) stellt übrigens ein Schneekristall dar – die Frostschutzeinstellung. Mit ihr soll die Heizung nicht einfrieren, sie heizt dann auf etwa fünf Grad Celsius.

Warum aber haben die Hersteller nicht einfach die richtige Temperatur auf den Drehknopf? Wäre das für uns nicht viel einfacher?

Niemand kann bestimmte Temperatur garantieren

Nein, denn niemand kann garantieren, dass am Ende tatsächlich die gewünschte Temperatur in einem Raum herrscht. Sie kann höher oder niedriger ausfallen, zum Beispiel, wenn der Heizkörper in einer Nische steht oder unter einem großen Fensterbrett. Deshalb haben sich die Hersteller darauf geeinigt, statt Gradzahlen Ziffern anzugeben.

Übrigens: Wer länger nicht zuhause ist, stellt die Heizung am besten auf 2 (etwa 16 Grad). Das ist die energiesparendste Einstellung.

Es ist auch ein weit verbreiteter Irrglaube zu glauben, dass ein Heizkörper schneller warm wird, wenn man ihn weiter aufdreht. Das Thermostat kennt nur „auf” und „zu”. Ist er offen, lässt er so lange heißes Wasser durch den Heizkörper fließen, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. (mg)

Quelle: mz-web.de

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