1152 Auch im Winter richtig lüften und Schimmelpilz vermeiden

Schon bei „normalen“ Außentemperaturen tun sich viele Menschen schwer, ihre Wohnräume richtig zu lüften. Mit Beginn der Heizperiode werden erfahrungsgemäß noch mehr Fehler bei der Wohnraumlüftung gemacht: Fenster bleiben meist geschlossen, damit keine teure Heizwärme verloren gehen soll. Der Austausch von feuchter Innenluft durch trockenere Außenluft findet nicht mehr statt. Dadurch wird Schimmelpilzbefall begünstigt. Doch das muss nicht sein! Heizverhalten und Wohnungslüftung lassen sich optimal aufeinander abstimmen, sodass der Schimmelpilz keine Chance hat.

„Richtiges und ausreichendes Lüften kann die Schimmelbildung in Räumen vermeiden“, betonen die Experten des Umweltbundesamtes in ihrem „Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen“. Als Grundregel betonen die Fachleute, dass Feuchtigkeit möglichst am Entstehungsort, wie zum Beispiel in Küche oder Bad, durch Belüftung entfernt werden soll.

Richtig lüften

Dabei ist das Lüften über angekippte Fenster die schlechteste Variante. „Es erhöht den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch und kühlt die Wände aus, wenn Fenster über längere Zeit oder immer gekippt bleiben. Besser ist es, mit Stoßlüftung nach ‚Bedarf‘ zu lüften“, so der Leitfaden des Umweltbundesamtes.

„Richtiges Stoßlüften tauscht die Raumluft sogar 200 Mal schneller aus als gekippte Fenster, ist also deutlich kürzer und spart dadurch viel Heizenergie“, betont Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsunternehmens ISOTEC. „Auch im Winter sollte man drei- bis fünfmal am Tag stoßlüften“, rät er. „Damit die Räume der Wohnung nicht zu stark auskühlen, kann sich das Lüften auf fünf bis zehn Minuten beschränken. Das reicht völlig aus.“

Klug heizen

Das richtige Lüften wird durch ein kluges Heizen komplettiert. Dafür gilt: Selbst wenn tagsüber – auch für längere Zeit – niemand zuhause ist, muss bei niedrigen Außentemperaturen durchgehend geheizt werden. Wenn man nach Hause kommt und dann erst einen ausgekühlten Raum aufheizen möchte, liegt der Energieverbrauch wesentlich höher, als wenn die Heizung auf einer niedrigeren Temperatur durchläuft. Die Raumtemperatur sollte nie 16 °C unterschreiten! Bei Wohnräumen wird eine stabile Temperatur von mindestens 19 bis 21°C empfohlen, bei wenig genutzten Zimmern wie etwa Gästezimmer, oder Abstellkammer reicht eine Temperatur von mindestens 16 °C. Außerdem sollten Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer geschlossen sein. Wenn aufgeheizte Raumluft in einen kühlen Raum gelangt, kommt es zur Kondensation der feuchten Luft auf den kalten Wänden, das heißt die Feuchtigkeit sammelt sich an den kältesten Stellen, an denen dann Schimmelpilz entsteht.

Schimmelpilzbefall verhindern

„Wenn aber beides stimmt, das Lüftungs- und das Heizverhalten, wird eine zu hohe Raumluftfeuchte von mehr als 70 Prozent in Wohnräumen vermieden. Die Gefahr eines Schimmelpilzbefalls ist damit auf ein Minimum reduziert“, fasst ISOTEC-Experte Thomas Molitor zusammen.

Original-Content von: ISOTEC GmbH, übermittelt durch presseportal.de

Categories: Immo-News | Comments 1148 Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe gestiegen

Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im September 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozent gestiegen.

Knapp 5,7 Millionen Personen und damit 12.000 mehr als im Vorjahr waren im neunten Monat dieses Jahres in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mit.

Damit erreichte das Verarbeitende Gewerbe im September dieses Jahres einen neuen Höchststand bei der Zahl der Beschäftigten seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2005.

Am stärksten stieg die Beschäftigtenzahl in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit +2,6 Prozent (September 2019 gegenüber September 2018), so das Statistikamt.

Überdurchschnittlich erhöhte sie sich auch in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit +1,9 Prozent sowie im Maschinenbau mit +0,4 Prozent.

Einen Beschäftigtenrückgang gab es dagegen in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen mit -2,1 Prozent, in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-0,7 Prozent) und in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-0,5 Prozent), so die Statistiker weiter.

Die Zahl der im September 2019 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent auf 709 Millionen Stunden zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im neunten Monat dieses Jahres einen Arbeitstag mehr gegeben hatte als im September 2018.

Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen bei rund 23,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das eine Steigerung um 2,7 Prozent, so das Bundesamt. (dts)

Quelle: www.epochtimes.de

Categories: Wissen-Spezial | Comments 1131 Energiespartipps für den Winter

Wer ein paar Regeln befolgt, kann im Winter unnötige Heizkosten vermeiden. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat einige Maßnahmen zusammengestellt, die nichts oder nur wenig kosten, aber viel Energie einsparen.

Energiespartipps, die nichts kosten

Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale und angenehme Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um circa sechs Prozent. Schlafzimmer und Flure können deutlich kühler sein – jedoch nicht kälter als 16 Grad, sonst könnte Feuchtigkeit an den Außenwänden kondensieren. Tagsüber sollten die Türen zwischen warmen und kühlen Räumen geschlossen bleiben. Beim Verlassen der Wohnung sollte die Heizung nur heruntergeregelt, aber nicht komplett ausgeschaltet werden.

Sinnvoll lüften: Beim Dauerlüften über gekippte Fenster geht viel Energie verloren. Besser mehrmals täglich stoßlüften – im Winter fünf bis zehn Minuten – und dabei die Heizkörperventile schließen. Geschlossene Gardinen oder Rollläden schützen vor Wärmeverlusten in der Nacht.

Wärmestau vermeiden: Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie nicht durch Vorhänge oder Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll.

Heizkörper entlüften: Heizkörper können nicht optimal funktionieren, wenn sich Luft darin angesammelt hat. Mit einem Entlüftungsschlüssel aus Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der Heizkörper schnell entlüften.

Energiespartipps, die nur wenig kosten, aber viel sparen

Thermostatventile einsetzen: Die Ventile sorgen dafür, dass sich die Leistung der Heizkörper an der Raumtemperatur orientiert. Das verhindert ein Überheizen der Räume.

Heizung richtig einstellen: Wenn Heizkörper „gluckern“ oder Wärme ungleichmäßig abgeben, ist meist die Heizungsanlage falsch eingestellt. Der Einbau einer stärkeren Heizungspumpe oder eine Erhöhung der Vorlauftemperatur sind in solchen Fällen weit verbreitete Mittel, führen aber zu einem höheren Energieverbrauch und steigenden Kosten. Besser ist eine gründliche Heizungsüberprüfung vom Fachmann. Mit einem sogenannten „hydraulischen Abgleich“ sorgt er dafür, dass sich das Heizungswasser gleichmäßig verteilt und alle Räume bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden.

Rohrleitungen dämmen: Laufen Heizungsrohre durch kalte Räume, zum Beispiel im Keller, kühlen sie aus und verlieren einen Teil der zuvor erzeugten Wärme. Eine Dämmung der Warmwasserleitungen im Keller sorgt dafür, dass die Wärme möglichst verlustfrei die Heizkörper erreicht.

Fenster und Türen abdichten: Durch undichte Türen und Fenster schleichen sich Feuchtigkeit und Kälte in Haus und Wohnung. Einfache und effektive Abhilfe gegen feuchte Zugluft bieten selbstklebende Dichtungen zum Abdichten von Fenstern und Türen, die man im Baumarkt bekommt.

 

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch presseportal.de
Categories: Wissen-Spezial | Comments 1123 Schlüssel verloren: Was tun, wenn die Tür zu ist?

Man kramt in der Tasche, klopft die Jacke ab, doch der Wohnungsschlüssel bleibt verschollen. Langsam setzt Panik ein: Ist der Schlüssel etwa weg? Das ist jetzt zu tun.

Nur schnell bei offener Tür den Müll runtergebracht und – zack – fällt sie ins Schloss. Oder der Schlüssel rutscht doch mal unbemerkt aus der Tasche. Ist kein Ersatzschlüssel bei Nachbarn oder Freunden deponiert, bleibt oft nur der Schlüsseldienst als einzige Lösung. Das kann teuer werden. Erst recht, wenn der Schlüssel verschollen bleibt. Die Versicherungsexperten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) geben nützliche Verhaltenstipps und sagen, wie man sich gegen finanzielle Folgen absichern kann.

Ausgesperrt! Und jetzt?

Erstmal Ruhe bewahren. Wann war der Schlüssel das letzte Mal in der Hand, in welcher Tasche könnte er noch stecken? Tipp: Wer seinen Schlüssel in der Nacht oder am Wochenende verloren hat, sollte bei Freunden oder in einem günstigen Hotel übernachten. Das ist oft billiger, als direkt den Schlüsseldienst zu rufen, da die Preise zu diesen Zeiten stark erhöht sind. Mieter sollten außerdem umgehend den Vermieter oder die Hausverwaltung über den Verlust informieren.

Zahlt das nicht die Versicherung?

Ja, leistungsstarke Haftpflichtversicherungen übernehmen die Kosten für Ersatzschlüssel, Schlüsseldienst und Co. – allerdings nur, wenn man den Basistarif entsprechend erweitert hat. „Am besten einfach nachfragen, was der zusätzliche Schutz kostet“, raten die DVAG-Profis. „Auf alle Fälle ratsam ist eine solche Absicherung, wenn der Wohnungs- auch gleichzeitig der Haustürschlüssel ist und deshalb die gesamte Schließanlage eines Wohnblocks ausgetauscht werden muss.“ Wichtig: Zügig die Versicherung informieren. Denn viele zahlen nur dann, wenn ein bestimmter Schlüsseldienst gerufen wurde.

Darf ich die Tür selbst aufbrechen?

Wer selbst die verschlossene Tür aufbricht, muss natürlich auch für entstandene Schäden aufkommen. Deshalb sollte man lieber die Finger davonlassen – besonders wenn man zur Miete wohnt. Im Zweifel den Hausmeister fragen. Er kennt meist auch vertrauenswürdige Schlüsseldienste, die fachmännisch weiterhelfen oder hat vielleicht sogar einen Generalschlüssel.

Ausgesperrt: 6 Tipps, die Geld und Nerven schonen

Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, übermittelt durch presseportal.de

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