Werden heutzutage Häuser gebaut, wird meist immer mehr Technik darin verbaut. Dabei kann sich modernste Technik schnell zur Kostenfalle entpuppen.

Warum es sich lohnen kann, auf weniger Technik zu setzen.

Die dritte Miete

Energieeffizienz ist eines der größten Themen beim modernen Bauen. Immer mehr kleine und große Helfer kommen dabei zum Einsatz, um den Bewohnern ein möglichst komfortables Wohnen zu ermöglichen. Doch das kann sich schnell in der sogenannten dritten Miete, die zur Wartung der Technik im Haus fällig wird, äußern. „Die Kosten für die dritte Miete werden künftig die eingesparten Energiekosten bei weitem übertreffen. Es kommt zu einem starken Rebound-Effekt“, so Bauexperte Timo Leukefeld gegenüber Immobilien Investment Akademie.

So wird beispielsweise beim Thema Heizen verstärkt daraufgesetzt, dass die Wärme effizient im Gebäude gehalten werden kann. Dabei sollte man angesichts milder werdender Winter eigentlich viel mehr darin investieren, wie ein Gebäude im Sommer effizient klimatisiert werden kann. Hier entstehen beim Herunterkühlen gemessen an einer Kilowattstunde nämlich dreimal so viele Kosten wie fürs Heizen, wie Timo Leukefeld in einem Gastbeitrag in Capital verlautet.

Kosten kleinhalten

Doch auch andere Faktoren können im Endeffekt zu höheren Kosten führen, obwohl das Bestreben beim Verbauen neuerster Technik eigentlich war, die Betriebskosten kleinzuhalten. Dabei wird schon bei der Anschaffung eine ordentliche Summer fällig, um ein smartes und energieeffizientes Wohnen zu ermöglichen. Doch auch in der Wartung fallen bei modernen Anlagen jährlich hohe Kosten an, wenn denn ein Handwerker gefunden werden kann, der über das dafür nötige Knowhow verfügt. Durch den herrschenden Mangel an dafür qualifizierten Handwerkern, können Experten wiederum einen höheren Lohn verlangen oder es fallen lange Wartezeiten an wie Leukefeld zu Bedenken gibt.

Daneben können sich die smarten Geräte in der Gesamtmenge als wahre Stromfresser entpuppen und so das Wohnungsbudget zusätzlich belasten. Auch die Lebensdauer der Helfer würde sich kontinuierlich verkürzen, wie Leukefeld beobachtet, wodurch teure Neuanschaffungen öfter notwendig werden als dies vielleicht eingeplant war. Warm- und Kaltwasserzähler müssen in Deutschland ohnehin alle sechs Jahre ausgetauscht werden.

Enttechnisierung kann sich lohnen

Aus diesen Gründen kann es sich lohnen, auf unnötige Technik zu verzichten, wenn man dauerhafte Kosten verringern möchte. „Wir brauchen beim Bauen einfachere, solidere und weniger Technik. Bezahlbares Wohnen erfordert weniger Technik“, meint der ehemalige Handwerker. Insbesondere da Kaltmieten allen voran in Städten ohnehin aufgrund von mangelndem Wohnraum schon steigen. Aufgrund schwankender Strom-, Gas- und Ölpreise müssen sich Mieter auch bei den Betriebskosten auf ein Auf und Ab einstellen. Da hilft es wenn nicht noch zusätzliche Kosten durch die verbaute Technik entstehen. Enttechnisierung könnte eine Möglichkeit sein, hier Kosten einzusparen.

Quelle: https://www.anlegen-in-immobilien.de/

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