In Leipzig leben heute rund 80 000 Menschen mehr als noch vor zehn Jahren. Eine Folge davon: Wohnraum wird nicht nur knapp, sondern auch teurer. Allein die Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser sind nach einer Analyse von Immowelt seit 2008 um 74 Prozent gestiegen.

Die Preise für Wohnimmobilien in Leipzig sind in den vergangenen zehn Jahren um 74 Prozent gestiegen. Zu dem Ergebnis kommt eine Markt-Analyse, die das Internetportal Immowelt am Dienstag veröffentlichte. Untersucht wurden die Kaufpreise in 14 deutschen Großstädten mit mehr als 500 000 Einwohnern.

Quadratmeter kostet in Leipzig 1910 Euro, in München 7070 Euro

In Leipzig kam demnach der Quadratmeter Wohnfläche im ersten Halbjahr 2018 für im Schnitt 1910 Euro auf den Markt. Noch zehn Jahre zuvor verlangten die Verkäufer 1100 Euro.

Die größte Preisexplosion erlebte München, gefolgt von Berlin und Hamburg. In der bayrischen Landeshauptstadt kletterten die Preise um 141 Prozent von 2930 auf 7070 Euro. Am wenigsten veränderten sich die Preise in Essen. Dort kostete der Quadratmeter in diesem Jahr 1620 Euro – neun Prozent mehr als 2008.

Einzige ostdeutsche Städte in dem Vergleich – mit Ausnahme von Berlin (plus 129 Prozent auf 3710 Euro) – sind Dresden und Leipzig. In der sächsischen Landeshauptstadt fiel der Anstieg mit 76 Prozent (von 1270 auf 2230 Euro pro Quadratmeter) etwas höher aus als in Leipzig. Beiden Städte liegen damit auf dem 9. beziehungsweise 10. Platz des Rankings, haben jedoch die Ruhrgebietsstädte Dortmund und Essen deutlich hinter sich gelassen. Für die Analyse herangezogen wurden 226 000 auf Immowelt inserierte Angebote.

Der städtische Gutachterausschuss hatte zuletzt nach Auswertung der Kaufverträge für die im Jahr 2017 in Leipzig veräußerten sanierten Eigentumswohnungen einen Quadratmeterpreis von im Schnitt 1472 Euro ermittelt, für Neubauten von 3739 Euro.

Der Immobilienverband IVD hat erst am Montag den Zeitpunkt für einen Immobilienkauf jetzt als gut eingeschätzt. Die Zins- und Einkommensentwicklung habe den Preisanstieg nach den Worten von IVD-Präsident Jürgen Michael Schick „zum Teil deutlich überkompensiert“. Zudem mache das neue eingeführte Baukindergeld von 12 000 Euro pro Kind den Erwerb von Wohneigentum für Familien mit Kinder deutlich lukrativer.

Quelle: lvz.de

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