Bundesbank sieht keine Anzeichen für Immobilienblase
Nov 4, 2016

Die Bundesregierung plant die Verschärfung der Regelung zur Vergabe von Immobilienkrediten, um einer möglichen Immobilienblase vorzubeugen. Die Bundesbank äußerte sich in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ positiv zu den präventiven Maßnahmen, sieht aber keine Überhitzung der Märkte.

Dieses Risiko sei insbesondere dann vorhanden, „wenn der Erwerb von Immobilien in hohem Maße über Kredite finanziert wird und Standards der Kreditvergabe aufgeweicht werden“, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Claudia Buch der Zeitung.

Bundesbank: „Keine klaren Anzeichen für exzessive Kreditvergabe“

Auch sieht die Bank „keine klaren Anzeichen für eine exzessive Kreditvergabe“ oder „Abschwächung der Vergabestandards“, die angestrebte Gesetzesverschärfung könne aber eine mögliche Abwärtsspirale verhindern, so Buch. Aktuell gehe es präventiv um die Einführung der Instrumente, nicht um deren Aktivierung.

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