Der Wohn­im­mo­bi­li­en­boom bleibt auch 2019 er­hal­ten, sagt En­gel & Völ­kers.

Der Auf­wärts­trend auf dem deut­schen Wohn­im­mo­bi­li­en­markt setz­te sich laut dem Markt­be­richt 2018 von En­gel & Völ­kers un­ge­bro­chen fort. Ei­gen­tums­woh­nun­gen ver­teu­er­ten sich bei den An­ge­bots­prei­sen um 6,4%, Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser so­gar um 7%. Ein En­de des Trends sei auch 2019 nicht zu erwarten.

„So­lan­ge die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft die stei­gen­de Nach­fra­ge nicht be­die­nen kann, wer­den die Prei­se in zen­tra­len In­nen­stadt­la­gen und um­lie­gen­den Re­gio­nen wei­ter an­zie­hen“, pro­gnos­ti­ziert Kai End­ers, Vorstandsmitglied von En­gel & Völ­kers, für das kom­men­de Jahr. Spit­zen­rei­ter un­ter den 60 für die Ana­ly­se aus­ge­wähl­ten Städ­te war, ist und bleibt vor­aus­sicht­lich Mün­chen. Dort wur­den mit 7.630 Eu­ro die höchs­ten durch­schnitt­li­chen Prei­se pro qm of­fe­riert. In Frank­furt wa­ren es 5.408 Eu­ro/qm, in Ham­burg 4.679 Eu­ro/qm. Mit ei­nem durch­schnitt­li­chen Ob­jekt­wert von 448.000 Eu­ro für Ei­gen­tums­woh­nun­gen ver­fügt Mün­chen über die höchs­ten Kauf­prei­se al­ler be­trach­te­ten Stand­or­te (durch­schnitt­li­cher Ob­jekt­wert in Deutsch­land: 253.000 Eu­ro). Im Markt der Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser er­reich­te Mün­chen mit 16 Mio. Eu­ro eben­falls den Spitzenwert.

Die Spit­zen­po­si­ti­on beim Um­satz­ran­king auf dem Häu­ser­markt (Ein -und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser) nimmt wie im Vor­jahr aber Ham­burg mit 1,67 Mrd. Eu­ro ein. Mit ei­nem Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men von 1,26 Mrd. Eu­ro hat München die Bun­des­haupt­stadt Ber­lin (1,21 Mrd. Eu­ro) vom zwei­ten Platz ab­ge­löst. Auch Uni­ver­si­täts­städ­te wie Kon­stanz, Bie­le­feld und Aa­chen konn­ten ihr Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men deut­lich ge­gen­über dem Vor­jahr steigern.

Ber­lin führt im Seg­ment Wohnungen

Im Woh­nungs­seg­ment führt Ber­lin mit 5,7 Mrd. Eu­ro das Um­satz­ran­king an. Mit rund 21.000 Ver­käu­fen wur­den hier mehr als dop­pelt so vie­le Woh­nun­gen ver­mit­telt wie im zweit­plat­zier­ten Mün­chen. Ge­mein­sam mit Ber­lin und Mün­chen tei­len sich Ham­burg, Frank­furt am Main, Köln, Stutt­gart und Düs­sel­dorf über 61% des Um­satz­vo­lu­mens auf dem Woh­nungs­markt. Aber auch klei­ne­re Städ­te wie Lü­beck, Mag­de­burg oder Fürth ha­ben deut­li­chen Um­satz­zu­wachs zu ver­zeich­nen. An der Spit­ze der Stei­ge­rungs­ra­ten liegt Chem­nitz. Dort ha­ben sich Ver­käu­fe in­ner­halb ei­nes Jah­res so­gar auf 146,4 Mio. Eu­ro ver­dop­pelt (+109%).

Der Aus­blick für 2019 von En­gel & Völ­kers ist durch­gän­gig po­si­tiv: Wäh­rend sich der Im­mo­bi­li­en­markt in den Bal­lungs­räu­men wei­ter­hin po­si­tiv ent­wi­cke­le, sei­en in Zu­kunft auch in mit­tel­gro­ßen und klei­ne­ren Städ­ten über­durch­schnitt­li­che Wachs­tums­ra­ten zu er­war­ten. „Die star­ke Kon­junk­tur, aus­ge­präg­te Lohn­zu­wäch­se und das nied­ri­ge Zins­ni­veau schaf­fen ak­tu­ell idea­le Fi­nan­zie­rungs­be­din­gun­gen für den Im­mo­bi­li­en­er­werb in Deutsch­land“, sagt Kai Enders.

Quelle: immobilien-zeitung.de

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